03.06.2015Besuch aus Botswana im Kraftwerk Lünen

Vertreter der Botswana Power Corporation informieren sich über STEAG-Kraftwerkstechnik / Stippvisite der botswanischen Botschafterin


Hoher Besuch in der STEAG-Zentrale: Ulrich Sigel, Geschäftsführer der STEAG Energy Services (vorne l.), und Projektleiter Ralf Nagel (vorne r.) empfingen eine Delegation der Botswana Power Corporation und die botswanische Botschafterin in Deutschland, Tswelopele C. Moremi (vorne Mitte).

Die Vertreter der Botswana Power Corporation informierten sich bei einem Besuch im STEAG-Kraftwerk Lünen über die Kraftwerker-Ausbildung.

Essen. Lünen. Vertreter der Botswana Power Corporation (BPC) besuchten in der vergangenen Woche verschiedene Standorte der STEAG, darunter auch die Kraftwerke in Duisburg-Walsum und Lünen. Auf Einladung der STEAG Energy Services, die bereits Anfang 2014 die Betriebsführung für das 600 MW Kraftwerk Morupule B übernommen hatte, waren vier Manager der BPC eine Woche lang gemeinsam mit Projektleiter Ralf Nagel beim Essener Stromerzeuger unterwegs.

Am dritten Tag des offiziellen Besuches reiste ebenfalls die botswanische Botschafterin in Deutschland, Tswelopele C. Moremi, in die Essener Zentrale der STEAG, um sich über die Zusammenarbeit der STEAG und der BPC zu informieren. Ulrich Sigel, Mitglied der Geschäftsführung der STEAG Energy Services, begrüßte die Botschafterin und erörterte gemeinsam mit der Botschafterin die Bedeutung des Kraftwerkes in der Region: „Um die Abhängigkeit von den Stromimporten aus Südafrika zu reduzieren, ist ein stabiler Betrieb des Kraftwerks Morupule B unerlässlich.“ Das Kraftwerk Morupule, das rund 280 km nordöstlich der Landeshauptstadt Gaborone liegt, ist von entscheidender Bedeutung für die Versorgung des Landes. In Zukunft ist geplant, dass mehr als 90 Prozent der Stromerzeugung für Botswana am Standort Morupule erfolgen soll. Gemeinsam mit Projektleiter Ralf Nagel, der regelmäßig im Kraftwerk Morupule die Arbeiten der STEAG Energy Services koordiniert, reisten die Vertreter der BPC im Anschluss auch noch zu den STEAG-Kraftwerken in Duisburg und Lünen. Hier informierten sie sich unter anderem über die Kraftwerker-Ausbildung, die demnächst auch in Botswana organisiert werden soll.

Dr. Ralf Schiele, ebenfalls Geschäftsführer der STEAG Energy Services, erläutert die Ziele des Informationsaustausches: „Die Beauftragung mit der Betriebsführung für das Kraftwerk Morupule ist ein attraktiver Auftrag für STEAG. Wir verfügen über technisch hervorragend ausgebildetes Personal – und eine langjährige Erfahrung im Bereich der Betriebsführung.“ STEAG ist derzeit im Ausland für rund 4.000 MW als Dienstleister mit der Betriebsführung betraut. „Wir freuen uns, dass wir unser Know-how in der Ausbildung im Bereich Kraftwerkstechnik an unsere Kunden in Botswana weitergeben können“, so Schiele weiter. „Wir arbeiten so in Zukunft gemeinsam an einer stabilen und sicheren Stromversorgung für ein wirtschaftlich prosperierendes Land auf dem afrikanischen Kontinent.“

Hintergrund: Botswana Power Corporation

Die Botswana Power Corporation (BPC) ist das staatliche Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Gaborone. In der Vergangenheit konnte die BPC nur einen geringen Anteil des Energiebedarfs Botswanas durch eigene dieselelektrische Kraftwerke und das inzwischen stillgelegte Kraftwerk Morupule A abdecken. Mit dem Betrieb des neu errichteten 600 MW Kraftwerks Morupule B möchte die BPC von Stromimporten unabhängig werden, die bisher aus Südafrika bezogen wurden.


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