23.04.2015Serbische Delegation zu Gast bei STEAG Fernwärme

Expertenkommission mit Fragen zu Energieeffizienz und Fernwärme-Systemen


Udo Wichert, Sprecher der Geschäftsführung der STEAG Fernwärme GmbH, führte die serbische Besuchergruppe auch zur Leitwarte des Fernwärmenetzes.

Energieeffizienz und der Aufbau von klimafreundlichen Fernwärme-Systemen waren die viel diskutierten Schwerpunkte beim gestrigen Besuch einer serbischen Expertengruppe im Heizwerk Nord der STEAG Fernwärme GmbH. Udo Wichert begrüßte in seiner Funktion als Sprecher der Geschäftsführung der STEAG Fernwärme GmbH und Präsident des AGFW, dem Energieeffizienzverband, 25 Entscheidungsträger, die auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Weg nach Essen angetreten hatten.

Der Besuch der Delegation fand im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz des BMWi statt. Für Udo Wichert ist der Wissenstransfer wichtig: „Als größtes Fernwärme-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen teilen wir unser Know-How gerne, wenn es dazu nützen kann, die Modernisierung der Fernwärme-Versorgung in Serbien und Osteuropa voranzutreiben."

Ein großes Interesse hatten die Entscheidungsträger kommunaler Institutionen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft einerseits an den ‚großen‘ Themen wie Energieeffizienz und Engagement im Projekt InnovationCity sowie Hintergrundinformationen zur geplanten Verknüpfung
der Fernwärmeschienen an Niederrhein und Ruhr. Anderseits gingen die Fragen aber auch um ganz konkrete Themen wie praktische Erfahrungen in der Vertriebsunterstützung durch Förderung von neuen Hausanschlüssen.

Vertiefung der internationalen Kontakte

STEAG Fernwärme ist ein gefragter Partner, wenn es um den fachlichen Austausch zu Fernwärmesystemen geht. So besuchten in den letzten Jahren auch zwei japanische Delegationen das Essener Unternehmen, um sich über alternative Wege der Wärmeversorgung für das japanische Energiesystem zu informieren. Und auch nach Serbien bestehen Kontakte, die Udo Wichert bereits im letzten Jahr knüpfen konnte. In seiner Rolle als AGFW-Präsident reiste Udo Wichert im vergangenen November mit Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel sowie weiteren Delegations-Mitgliedern nach Belgrad. Wichert tauschte sich während der zweitätigen Reise unter anderem mit dem serbischen Energieminister und Staatssekretär aus, um bei der Modernisierung der historisch gewachsenen Fernwärmeprozesse in Osteuropa zu unterstützen. Seit 1990 existieren in diesem Zusammenhang bereits Kontakte und Programme zwischen den nationalen Fernwärme-Verbänden, die vielfach von der EU aufgelegt wurden.


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