07.11.2014STEAG baut aus: 43 MW Windenergie aus Brandenburg

Offizielle Inbetriebnahme des Windparks Ullersdorf / Weitere nationale und internationale Windprojekte im Bau


Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung der STEAG GmbH, und Dr. Stephan Nahrath, Sprecher der Geschäftsführung der STEAG New Energies GmbH, nehmen den Windpark Ullersdorf offiziell in Betrieb.

Essen. Saarbrücken. Ullersdorf. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien bei STEAG hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit der offiziellen Inbetriebnahme des Windparks Ullersdorf hat das Essener Energieunternehmen nun weitere 43,2 MW Windkraft an das Stromnetz angeschlossen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 81 Millionen Euro ist es zugleich das größte Investitionsprojekt, das die Saarbrücker Tochtergesellschaft STEAG New Energies seit der Errichtung des Gichtgaskraftwerks in Dillingen im Jahr 2009 realisierte.

In seiner Festrede betonte Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung der STEAG GmbH, die strategische Bedeutung des Projekts: „Mit diesem Windpark kommen wir unserem Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Erzeugungsportfolio der STEAG signifikant anzuheben, ein großes Stück näher.“ Rumstadt wies zudem auf die Bedeutung von thermischen Kraftwerken und das notwendige Zusammenspiel von erneuerbaren und konventionellen Anlagen für eine wirtschaftliche, umweltverträgliche und sichere Energieversorgung hin.

Grüne Energie bei STEAG: Erfolgreich mit lokalen und internationalen Projekten

In Brandenburg ist die STEAG New Energies seit 1991 in Fürstenwalde mit einer Fernwärmeversorgung aktiv und betreibt in Karstädt eine Biogasanlage.

Die Saarbrücker Tochter der STEAG betreibt derzeit mit dem nun einspeisenden Windpark in Ullersdorf insgesamt neun Windparks in Deutschland, Frankreich und Polen mit einer Gesamtleistung von knapp 120 Megawatt.

Auch international konnte der Essener Mutterkonzern STEAG GmbH in diesem Jahr wichtige Meilensteine im Ausbau der Windenergie erreichen: Mitte des Jahres ist der 108 MW Windpark ‚Crucea Nord‘ in Rumänien erstmalig erfolgreich dem 400 kV Hochspannungsnetz zugeschaltet worden. Darüber hinaus meldete das Essener Energieunternehmen mit dem ‚financial closing‘ den Baubeginn für einen Windenergiepark mit 66 MW Leistung in Süloglu, im Nordwesten der Türkei.

Beeindruckende Dimensionen bei Inbetriebnahme

Während der offiziellen Inbetriebnahme am Freitag und einem ‚Tag der Offenen Tür‘ am Samstag konnten Politiker, Journalisten und interessierte Bürger eine ‚Reise‘ durch den Windpark antreten. Mit einem ‚Boardingpass‘, der einem Flugticket ähnelte, starteten die Gäste ihre Tour durch den Windpark. Die Dimensionen der einzelnen Windkraftanlagen sind beeindruckend: Die 18 Anlagen vom Typ Nordex N117/2400 haben jeweils eine Nabenhöhe von 141 Metern, einen Rotordurchmesser von 117 Metern und eine Leistung von je 2,4 Megawatt. Pro Jahr sollen hier – bei durch-schnittlichen Windverhältnissen  – rund 116.000 Megawattstunden Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Während dies wohl eher für die erwachsenen Besucher interessant war, dürften die jüngeren Besucher mehr Spaß am bunten Begleitprogramm gehabt haben: mit Glücksrad, Kletterberg, Torwandschießen und einer Spielecke.

Thomas Billotet, Mitglied der Geschäftsführung der STEAG New Energies, fasst den gelungenen Abschluss des Projektes zusammen: „Wir freuen uns, dass so viele Anwohner der Einladung gefolgt sind, die Inbetriebnahme mit uns zu feiern. Von der Entwicklung bis zur Fertigstellung lagen wir voll im Plan – und waren sogar etwas vor der Zeit mit allen Arbeiten fertig. Dass man dies auch gemeinsam und öffentlich feiert, gehört dazu.“


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STEAG Windpark Ullersdorf 07112014(1.6 M)
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