19.09.201450 Jahre Fernwärme für Winnenden

Offizielle Feier und Tag der offenen Tür im Heizwerk der STEAG New Energies


Das Heizkraftwerk Winnenden heute...

...und vor 50 Jahren. Im Bild: der erste Heizwerksleiter, Walter Kienzle, der Vater des jetzigen Betriebsstättenleiters, Manfred Kienzle.

Saarbrücken. Winnenden. Mit einer offiziellen Feststunde feierte die STEAG New Energies heute in Winnenden eine erfolgreiche kommunale Kooperation: Seit genau 50 Jahren versorgt das Heizwerk Schelmenholz Teile Winnendens mit effizienter Fernwärme. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Hartmut Holzwarth, Oberbürgermeister der Stadt Winnenden, und Dirk Braune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH.

Dr. Stephan Nahrath, Sprecher der Geschäftsführung der STEAG New Energies, eröffnete die offizielle Veranstaltung und betonte: „1964 begann die Geschichte der Fernwärme in Winnenden mit der Versorgung des Stadtteils Schelmenholz. Heute, im Jahr 2014, versorgt STEAG New Energies nicht nur das Schelmenholz, sondern auch weitere Stadtgebiete. Mit dem Heizkraftwerk Winnenden-Schelmenholz begeht in diesem Jahr einer der ältesten Standorte der STEAG New Energies sein 50-jähriges Jubiläum. Das sind 50 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt Winnenden und ihren Bürgen.“

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth betonte in seinem Grußwort: „In diesem Jahr gibt es in Winnenden viele gute Gründe zum Feiern. Im Juli fand auf dem Theodor-Heuss-Platz das Jubiläumsfest „50 Jahre Schelmenholz“ statt. Heute können wir „50 Jahre Fernwärmeversorgung in Winnenden“ feiern. Zwei Jubiläen, die eng mit einander verbunden sind.“

Das gesamte Wohngebiet Schelmenholz, so der Beschluss des Gemeinderats, sollte mit Fernwärme auf Basis heimischer Steinkohle versorgt werden. Die Südwestdeutsche Fernwärme GmbH, eine Vorgängergesellschaft der STEAG New Energies GmbH, begann mit dem Bau eines Kohleheizwerks am 10. März 1965. Und Holzwarth weiter: „Heute ist Fernwärme in Winnenden ein wichtiger Baustein bei der Versorgung von Bürgern, Unternehmen und Einrichtungen und daher einer der Schlüssel für das Gelingen der Energiewende hier vor Ort.“

Als weiterer Gastredner lobte Dirk Braune, Geschäftsführer der Kreisbaugruppe, die Zusammenarbeit: „In den letzten 5 Jahrzehnten war die STEAG ein verlässlicher Partner für die Bewohner des Wohngebiets Schelmenholz. Die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH erhöht in den kommenden Jahren ihren Mietwohnungsbestand von 96 auf rund 190 und baut zusätzlich noch ca. 40 Eigentumswohnungen. Auch die neuen Wohnungen erhalten durch den Anschluss an die Fernwärme eine moderne und effiziente Energiequelle.“

STEAG New Energies: Vom Heizwerk zum Heizkraftwerk Schelmenholz

Das Heizkraftwerk Winnenden-Schelmenholz versorgt nicht nur das Schelmenholz, sondern auch die Neubaugebiete Waiblinger Berg, Lange Weiden, die Rems-Murr-Klinik sowie Teile der Innenstadt, u. a. das Rathaus, die Stadthalle, einige Schulen und das ‚Wunnebad‘.

Das ursprüngliche Heizwerk wurde 1992/93 umgebaut und modernisiert und Mitte 2012 um ein Blockheizkraftwerk (BHKW)erweitert. STEAG New Energies mit Hauptsitz in Saarbrücken investierte rd. 2 Mio. € in den Bau dieses BHKW und verbessert damit die Energieeffizienz der Versorgung aus dem Standort nachhaltig. Seit Juni 2014 wird das BHKW, das eine elektrische und thermische Leistung von je 2 MW hat, mit Biomethangas als erneuerbarer Energie betrieben. Mit diesem Umbau konnte die Anlage noch effizienter gemacht werden, indem der Primärenergiefaktor auf 0,51 (vorher 0,71) gesenkt werden konnte. Der Strom wird in das Netz der Süwag Netz GmbH eingespeist. Die im BHKW erzeugte regenerative Wärme ersetzt die Wärmeerzeugung insbesondere in der Grundlast, die bestehende konventionelle Kesselanlage wird bei erhöhtem Wärmebedarf zugeschaltet.

Erfolgreiche kommunale Kooperationen

Die Feier in Winnenden ist ein weiterer Höhepunkt einer Festwoche bei der STEAG New Energies. In der vergangenen Woche erhielt das Unternehmen eine besondere Auszeichnung: Bei einem Festakt in Mainz prämierte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke die Preisträger des Wettbewerbs "Mittelstandsfreundliche Kommunen 2014". Für das „vorbildliche Kooperationsprojekt“ Fernwärmeversorgung Mayen (FWM) erhielt die STEAG New Energies gemeinsam mit der Stadt Mayen und weiteren Projektpartnern die Auszeichnung. Die FWM ist eine Gesellschaft der STEAG New Energies (45%), der Stadtwerke Mayen (30%) und weiteren Partnern. Für die STEAGTochter STEAG New Energies ist dies nicht die erste Auszeichnung. Bereits 2012 wurde das sächsische Rochlitz mit dem European Energy Award ausgezeichnet. Mit diesem Preis werden vorbildliche Energie- und Klimaschutzaktivitäten von Kommunen ausgezeichnet. Auch hier ist die STEAG New Energies Kooperationspartner. Sie war zur Stelle, als Rochlitz sich Anfang der 90er Jahre dafür entschied, die Fernwärmeversorgung auszudehnen. Gemeinsam gründete man 1992 die Energieversorgung Rochlitz GmbH (EVR). Im Juni 2012 feierte diese Gesellschaft ihr 20-jähriges Bestehen. Rochlitz ist aber nur ein Bespiel unter vielen. Rund 150 Stadtwerke und kommunale Partner zählen zu den Kunden des Essener Energiekonzerns STEAG.


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