18.09.2014MdB Ulrich Hampel und MdB Michael Groß besuchen STEAG Heizkraftwerk in Herne

Diskussionen zur Energiepolitik


v.l.n.r.: Rolf Hempelmann, Projektleiter Energiepolitik bei STEAG GmbH, Olaf Borck, Kraftwerksleiter Standort Herne, MdB Michael Groß, Udo Wichert, Geschäftsführer der STEAG Fernwärme GmbH, MdB Ulrich Hampel, Horst Rohde, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates, Thomas Dinter, Standortbetriebsrat Herne

Herne. Die Bundestagsabgeordneten Ulrich Hampel (SPD) und Michael Groß (SPD) be-suchten heute das Heizkraftwerk Herne, um sich mit den Experten der STEAG über aktu-elle Fragen der Energiepolitik auszutauschen. Diskutiert wurden unter anderem die Auswirkungen der EEG-Novelle, die Möglich-keiten der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und die Perspektiven für den Standort.

Kraftwerksleiter Olaf Borck stellte den Abgeord-neten bei einem Rundgang über das Gelände kurz den Kraftwerksstandort vor und beschrieb die Bedeutung der Steinkohlekraftwerke für das Gelingen der Energiewende durch die flexible und kostengünstige Bereitstellung gesicherter Leistung. „Die STEAG-Kraftwerke und gerade der Standort Herne sind in den letzten Jahren umfassend auf die Herausforderungen der fluk-tuierend einspeisenden erneuerbaren Energien optimiert worden.“

Udo Wichert informierte über die aktuellen Ent-wicklungen auf dem Strom- und Wärmemarkt und über die Rolle von Kraft-Wärme-Kopplung bei der Energiewende:

„Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Energiewende eine Strom- und eine Wärme-wende ist. Mehr als 40 Prozent des Endenergie-verbrauchs in Deutschland wird zur Wärmever-sorgung eingesetzt.“

Hier spielt gerade der Standort des Heizkraft-werks Herne für die Wärmeversorgung des Ruhrgebiets eine wesentliche Rolle. Mit der Ein-speisung von Fernwärme in die Fernwärme-schiene Ruhr nach Westen und der Auskoppe-lung in das E.ON-Netz im Osten wird ein Großteil des Ruhrgebietes aus Herne mit umweltfreundli-cher Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung ver-sorgt. Die jährliche Wärmelieferung aus Herne beträgt gegenwärtig 3,2 Mrd. kWh, was  etwa dem Jahresverbrauch von 800.000 Einfamilien-haushalten entspricht.

Die Bundestagsabgeordneten zogen ein positi-ves Resümee des Besuches: „Mit der Verab-schiedung der EEG-Novelle sollen die Preise für Strom stabil gehalten, der Ausbau der Erneuer-baren fortgesetzt und Arbeitsplätze gesichert werden“, so Ulrich Hampel. „Um diese Ziele zu erreichen und für die weiterführende Umsetzung der Energiewende, ist gerade die Diskussion mit den Fachleuten vor Ort wichtig.“ Michael Groß ergänzte: „KWK und Fernwärme sind nicht nur wichtig für die Städte, sondern auch, damit Energie bezahlbar bleibt.“


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Hampel Gross HKW Herne(9.4 M)
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