30.05.2014Erster Strom aus Windpark Ullersdorf

Erste von 18 Windenergieanlagen ging ans Netz


Die erste der STEAG-Windenergieanlagen im brandenburgischen Ullersdorf hat ihren Betrieb aufgenommen.

Bereit zur Montage: Lagerfläche für Rotorblätter

Montage der WEAs in Ullersdorf

Saarbrücken. Ullersdorf. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien bei STEAG geht voran: Am Dienstag ging die erste von insgesamt 18 Windkraftenergieanlagen (WEA) im brandenburgischen Ullersdorf ans Netz. Die STEAG New Energies (SNE) errichtet hier derzeit einen Windpark mit einer Gesamtleistung von 43,2 Megawatt. SNE-Geschäftsführer Thomas Billotet fasst den Baufortschritt zusammen: „Wir liegen voll im Plan: Alle Fundamente stehen, 16 der 18 Betontürme sind errichtet und zwei WEA bislang montiert. Wir freuen uns natürlich über den symbolisch wichtigen Netzanschluss des ersten Windrades.“

Im Durchschnitt kann je nach Wetterverhältnissen eine Anlage pro Woche und Team montiert werden. Thomas Billotet: „Ab der zweiten Juniwoche soll ein zweiter Montagekran kommen, so dass dann bei günstigen Wetterverhältnissen zwei Anlagen pro Woche möglich wären.“ Der Zieltermin für die Komplettinbetriebnahme aller Anlagen ist Oktober.

Mit Gesamtinvestitionen von rund 81 Millionen Euro ist der geplante Windpark das größte Projekt der STEAG New Energies seit der Errichtung des Gichtgaskraftwerks in Dillingen im Jahr 2009. Geplant ist eine Netzeinspeisung von 115.900 MWh pro Jahr. Dies ist ausreichend zur Versorgung von 28.975 Einfamilienhäusern. Der erzeugte Strom wird in das Netz der E.ON edis eingespeist. Die CO2-Vermeidung durch den Windpark liegt bei 87.273 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Die von Nordex gelieferten Windräder vom Typ N117/2400 haben eine Nabenhöhe von 141 Meter, einen Rotordurchmesser von 117 Meter und eine Leistung von je 2,4 Megawatt. STEAG New Energies betreibt derzeit fünf Windparks (Deutschland, Frankreich, Polen) mit einer Gesamtleistung von rund 45 Megawatt. Mit der Realisierung von zwei weiteren Windparks in der Bretagne wird STEAG New Energies im Verlauf dieses Jahres einen Anschlusswert von 106 Megawatt erreichen.

In Brandenburg ist das Unternehmen seit 1991 in Fürstenwalde mit einer Fernwärmeversorgung aktiv und betreibt in Karstädt eine Biogasanlage.


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